Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Projekt nach rund zwei Jahren intensiver Vorbereitung, umfangreicher Fördermittelakquise und großem Engagement aus Politik, Stadt und Bevölkerung offiziell gestartet. Den entscheidenden Impuls gaben dabei Förderzusagen der Ratsversammlung Neumünster in Höhe von 360.000 Euro sowie des Landes Schleswig-Holstein mit 250.000 Euro, die gemeinsam den Baubeginn ermöglichten.
Für Bau und Betrieb des Hauses ist die Diakonie Altholstein weiterhin auf Spenden angewiesen. Zwar wird die stationäre Hospizversorgung zu 95 Prozent von den Kostenträgern finanziert, die verbleibenden fünf Prozent müssen jedoch jährlich durch Spenden im Wert von 150.000 Euro gedeckt werden. Jeder Beitrag zählt – ob klein oder groß, ob einmalig oder regelmäßig.
Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Hospizprojektes haben zahlreiche Spender*innen geleistet. „Wir sind überwältigt, wie hoch die Bereitschaft bisher war und danken allen Spender*innen für ihr großzügiges Engagement“, sagt Gesa Kitschke, Geschäftsführerin der Diakonie Altholstein.
Dieses breite Engagement zeigt sich nicht nur in vielen Einzelspenden, sondern auch in der Kooperation mit lokalen Partner*innen. Das CineStar Neumünster unter Theaterleiter Massimiliano Coppola unterstützt das Projekt bereits seit 2024 tatkräftig. Nun überreichte das Kino der Diakonie Altholstein eine Spende in Höhe von 600 Euro – das Ergebnis mehrerer gemeinsamer Benefiz-Kinoabende im Jahr 2025. Ein zusätzlicher Filmplakat-Flohmarkt zugunsten des Projekts hatte die Aktion abgerundet.
„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, uns für dieses wichtige Projekt einzusetzen. Die Benefiz-Abende zeigen, wie stark Gemeinschaft wirken kann, wenn viele Menschen zusammenkommen. Als Kino sind wir ein Ort der Begegnung und wir freuen uns, wenn wir darüber hinaus gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können", sagt Massimiliano Coppola.
„Wir sind dem CineStar Neumünster sehr dankbar für diese wichtige Unterstützung“, betont Gesa Kitschke. „Solche Kooperationen zeigen, wie viel möglich ist, wenn Unternehmen und Zivilgesellschaft langfristig zusammenwirken. Jede Initiative, jede Veranstaltung und jede Spende zählt und bringt uns diesem wichtigen Ziel Schritt für Schritt näher.“ Weiter unterstreicht Gesa Kitschke die Bedeutung des anhaltenden Rückhalts aus der Bevölkerung und von Partner*innen: „Der Zuspruch zeigt, wie groß die Verbundenheit für das Projekt ist. Damit das Maria&Martha-Hospiz Wirklichkeit werden kann, sind wir auch langfristig auf diese Solidarität angewiesen – für den Bau ebenso wie für den späteren Betrieb. Bitte bleiben Sie uns weiterhin als Spender*innen verbunden.“
Bereits im vergangenen Jahr hatten die gemeinsamen Benefiz-Kinoabende großen Zuspruch gefunden. Gezeigt wurden Filme, die Themen wie Abschied und menschliche Nähe in den Mittelpunkt rückten – und damit genau jene Fragen berühren, für die das Maria&Martha-Hospiz einen Ort schaffen will. Den Auftakt der diesjährigen Reihe bildete bereits der Abend am 17. April mit dem Film SMS für dich.
Die Zusammenarbeit wird fortgesetzt: Zwei weitere Abende folgen – der Eintritt beträgt jeweils 10 Euro, Spenden sind erbeten. Gezeigt werden am Freitag, 11. September 2026 um 18:00 Uhr Ein ganzes halbes Jahr und am Freitag, 13. November 2026 um 18:00 Uhr Ziemlich beste Freunde.
Gesa Kitschke und Massimiliano Coppola sind sich einig: „Gemeinsam können wir Filmgenuss und Engagement verbinden und so Schritt für Schritt dazu beitragen, dass dieses wichtige Projekt weiter wächst.“
Spenden und Gutes tun – auch über das Leben hinaus
Jede Spende hilft, diesen Ort der Menschlichkeit Wirklichkeit werden zu lassen – und langfristig zu sichern. Möglich sind Einzel- und Dauerspenden ebenso wie Vermächtnisse und Nachlässe. Jede Unterstützung macht einen echten Unterschied im Leben schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.
IBAN: DE 03 5206 0410 0005 0425 93 | BIC: GENODEF1EK1

