Ein Ort der Würde entsteht
Seit Dezember 2025 wird in Neumünster-Einfeld gebaut. Das Maria&Martha-Hospiz wird mit zwölf Plätzen einen Ort schaffen, an dem schwerkranke Menschen ihre letzte Lebensphase in Geborgenheit, Würde und liebevoller Begleitung verbringen können: wohnortnah, professionell und in familiärer Atmosphäre. Neben medizinischer Versorgung stehen emotionale Zuwendung, spirituelle Begleitung und die Unterstützung der Angehörigen im Mittelpunkt. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Hinter dem Projekt stehen viele Jahre Aufbauarbeit: Die Diakonie Altholstein hat in den vergangenen 14 Jahren eine flächendeckende ambulante Palliativversorgung in der Region aufgebaut. Mit dem stationären Hospiz geht sie nun den nächsten konsequenten Schritt. An ihrer Seite: die Hospiz-Initiative Neumünster, die seit knapp 30 Jahren in der ambulanten Palliativbegleitung tätig ist und künftig gemeinsam mit der Diakonie Altholstein das neue Haus betreiben wird.
„Kein Mensch muss allein sein, wenn das Leben zu Ende geht. Das wollen wir mit dem Bau des Maria&Martha-Hospizes für die Stadt Neumünster und die Region sicherstellen", sagt Gesa Kitschke, Geschäftsführerin der Diakonie Altholstein. „Mit diesem Hospiz schaffen wir einen Ort, der dem Sterben seinen Platz Mitten im Leben gibt, nah bei den Menschen und ihren Angehörigen, die Begleitung und Geborgenheit brauchen."
Mehr als 25 Jahre Engagement – und ein würdiger Abschluss
Die Hospizgruppe Bordesholm/Brügge ist seit 1998 in der ehrenamtlichen Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und Angehörigen in der Region Bordesholm aktiv, dabei arbeiteten alle Mitglieder der Gruppe ehrenamtlich.
„Mit unserer Spende möchten wir Anteil haben. Auch wenn sich unsere Gruppe aufgelöst hat, so bleibt unsere Überzeugung für die Hospizarbeit weiterhin bestehen. Das Maria&Martha-Hospiz wird ohne Zweifel, ein Ort der Wärme und des Respekts sein. Wir sind stolz, dazu beizutragen, dass Menschen aus unserer Region dort in Würde begleitet werden können", sagt Monika Sendker von der Hospizgruppe Bordesholm.
„Diese großzügige Spende ist für uns ein wertvolles Zeichen der Verbundenheit. Jeder Euro hilft uns, den Bau und den Betrieb unseres Hospizes zu sichern und damit auch den Menschen aus Bordesholm und der gesamten Region einen Ort der Würde und liebevollen Begleitung am Lebensende zu bieten. Solche Unterstützung zeigt: Palliative Versorgung ist eine gemeinsame Aufgabe, die uns alle angeht", betont Gesa Kitschke.
Spenden bleiben unverzichtbar
Die stationäre Hospizversorgung wird zu 95 Prozent von den Kostenträgern finanziert. Die verbleibenden fünf Prozent, das sind rund 150.000 Euro jährlich, müssen durch Spenden gedeckt werden. Auch für die Baukosten ist die Diakonie Altholstein auf Fördermittel und die Unterstützung vieler angewiesen. Bisher ist die Resonanz überwältigend: Zahlreiche Einzelspenden und das Engagement lokaler Partner*innen zeigen, wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist.
„Wir sind überwältigt, wie hoch die Bereitschaft bisher war, und danken allen Spender*innen für ihr großzügiges Engagement. Jeder Beitrag, jede Veranstaltung, jedes Gespräch hilft uns, diesem Ziel näher zu kommen und damit das Maria&Martha-Hospiz Wirklichkeit werden kann, bleibt diese Unterstützung unerlässlich", sagt Gesa Kitschke.
Spenden
Wer das Projekt unterstützen möchte: Spenden sind jederzeit willkommen – ob einmalig oder regelmäßig, ob klein oder groß. Jeder Beitrag zählt.
Spendenkonto
IBAN: DE 03 5206 0410 0005 0425 93
BIC: GENODEF1EK1
Oder online unter:

