Unter dem Motto „Jetzt sprechen wir!“ und unterstützt von zahlreichen kreativen und empowernden Programmpunkten, wurde deutlich: Der Titel des Fachtags ist kein Zufall, sondern ein klarer Appell – lasst Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte selbst sprechen und hört ihnen zu, statt nur über sie zu sprechen. Die Sozialministerin Aminata Touré und der Landespastor Heiko Naß bestärkten diese Aufforderung in ihren Grußworten.
Besonders berührend war neben einer kreativen Begrüßung von Frauen aus einem der Teilprojekte auch der Film „Angekommen. Nicht nur Gast!”, der anschließend vom Videografen und den Protagonist*innen besprochen wurde. Den Trailer zum Film findet ihr HIER!
Neue und vielseitige Impulse lieferte der Input von Melanelle Hémêfa. Was brauchen Migrant*innen in politisch angespannten Zeiten? Was ist Collective Care? Wie wollen wir einander begegnen? Wie können wir einander stärken? Unter dem Titel „Strategien des Überlebens“ öffnete sie den Raum für neue Perspektiven für diese und weitere Fragen – und erhielt dafür viel Zustimmung.
Auch die Teilnehmer*innen selbst bekamen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen: In insgesamt vier Workshops wurden gemeinsam der Grundstein für einen Forderungskatalog mit Handlungsempfehlungen an die Politik gelegt. Belohnt wurde der Einsatz anschließend mit der Eröffnung des Buffetts und dem Ausklang des Abends in gemütlicher Runde.
