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Rückblick: Netzwerkkonferenz

Am 13.11.2025 fand im Rahmen des Netzwerkes des Runden Tisches FGM/C Schleswig-Holstein die digitale Netzwerkkonferenz statt. Unter dem Titel „ Gemeinsam weitergehen“ ging es darum Kompetenzen zu bündeln und Versorgungsnetzwerke zu stärken. Zudem war es die Abschlussveranstaltung der aktuellen Förderperiode.

Somit begann die Veranstaltung, nach einer Vorstellungsrunde und Grußworten der Fachbereichsleitung der Diakonie Altholstein, mit dem Vortrag „TABU Mobil im Rückblick“. Hierin wurden die Zielsetzungen, erreichte Meilensteine und Herausforderungen der letzten drei Jahre, dargestellt. Durch mehr als 20 Veranstaltungen pro Jahr, die regelmäßig stattfindenden Runden Tische sowie jährliche Fachtage, wurde das Thema FGM/C der Gesellschaft und der Politik näher gebracht, Fachkräfte sensibilisiert, Kooperationen gestärkt und das Versorgungsnetz enger gestrickt. Es wurde über die Prävention von FGM/C gesprochen und wie essentiell die sensibilisierte Fachwelt, die starke Zusammenarbeit mit den Communities sowie die stabile Finanzierung und nachhaltige Strukturen hierfür sind.

Noch ist das Thema nicht flächendeckend in Lehrplänen integriert, sondern eben abhängig davon, dass einzelne Personen sich dem Thema annehmen und in ihren Bereichen priorisieren und einplanen. Anhand einer Landkarte von Schleswig-Holstein wurde visualisiert an welchen Stellen TABU Mobil regelmäßig Workshops gegeben hat und das Thema bereits durch das engagierte Netzwerk eingeplant wird. 

Ein kurzer Einblick in unsere Social Media Arbeit zeigte, wie verschiedene Zielgruppen und Themenkomplexe in diesem Format bearbeitet werden können. Auch über das Erkennungszeichen wurde kurz berichtet. Kurz zusammengefasst: Die Idee ist, ein Symbol zu schaffen und zu verbreiten, welches diskret und schnell erkennbar macht, dass in bestimmten Institutionen (wie Arztpraxen, Beratungsstellen, etc.) Personen arbeiten, die für FGM/C sensibilisiert sind. So können sich Frauen und Mädchen in einem möglichst flächendeckenden Netzwerk selbstständig an passende Einrichtungen wenden. Inzwischen ist das Design für das Symbol finalisiert und aktuell erarbeiten wir ergänzendes Infomaterial. 

Durch Breakoutsessions und Mentimeter gab es auch im digitalen Format die Möglichkeit für Austausch und Vernetzung. Vielen Dank für die vielen Anregungen und das wertschätzende Feedback!

Im Anschluss rundete ein kurzer Vortrag zu „TABU Mobil im Ausblick“ den Nachmittag ab. Hier ging es um die veränderte Finanzierungsgrundlage von TABU Mobil und die geplanten Schwerpunkte im neuen Antrag, sowie die Relevanz von Netzwerkarbeit für den Schutz von Frauen und Mädchen, von nachhaltiger Präventions- und Aufklärungsarbeit, funktionierenden Interventionsketten sowie interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Netzwerkkonferenz endete schließlich mit einem anregenden Austausch zu verschiedenen Fragestellungen.

An der Stelle nochmal unser Dank an das Netzwerk – danke, dass Sie über die Jahre das Thema begleiten und dranbleiben. Ohne Sie wäre all das nicht möglich gewesen und wir sind wirklich dankbar für die Zusammenarbeit bis hierher!